Wirkmechanismus
Melatonin ist ein Hormon, das von der Zirbeldrüse produziert wird.1 Die Melatonin-Sekretion steigt kurz nach Einbruch der Dunkelheit an, erreicht ihren Höhepunkt zwischen 2 und 4 Uhr morgens und nimmt in der zweiten Nachthälfte ab.
Melatonin1
- ist an der Steuerung des zirkadianen Rhythmus und der Anpassung an den Hell-Dunkel-Zyklus beteiligt,
- ist auch mit einer beruhigenden Wirkung und einer erhöhten Schlafbereitschaft assoziiert,
- hat eine hypnotische/sedierende Wirkung.
Es wird davon ausgegangen, dass die Aktivität von Melatonin an den MT1- und MT2-Rezeptoren des Nucleus suprachiasmaticus im Hypothalamus zu den Auswirkungen auf den Schlaf beiträgt, da diese Rezeptoren an der Regulierung des zirkadianen Rhythmus und des Schlafs beteiligt sind.1
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Referenz
- Fachinformation Pinealin®, Stand Dezember 2023
